Gar nicht gräflich bei Graf
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Gar nicht gräflich bei Graf

Dienstag, 09.03.2010

Ein Traditionsunternehmen der Bus-Branche zermürbt sich selbst. Das Busunternehmen Anton Graf in Herne, eines der größten in der deutschen Bus-Branche mit über 105 Omnibussen im Fuhrpark und geschätzten 40 Millionen Euro Jahresumsatz, ist in die negativen Schlagzeilen geraten. Und dies nicht seit kurzem. Der Streit innerhalb der Familienmitglieder schwelt bereits seit langem. Jetzt wurde allerdings eine neue Dimension erreicht: Nach dem Rauswurf des kaufmännischen Leiters Oliver Graf, hat nun auch sein Vater Theodor Graf, 75jähriger Sohn des Firmengründers Anton Graf, sein Amt als Geschäftsführer niederlegen müssen und soll auch als Inhaber das Unternehmen verlassen. Grund: Ein übler Familienzwist. Übrig bleiben dann seine beiden Brüder Werner und Arno Graf. Das Trio hatte das 1928 von den Eltern in Röhlingshausen gegründete Bus- und Speditionsunternehmen lange Jahre gemeinsam geleitet. Bis die Streitereien aufkeimten, die von der Lokalpresse im Düsseldorfer Raum genüsslich begleitet wurden. Arno Grafs Tochter Anja Graf ist Prokuristin und steht bereit für eine eventuelle Nachfolge-Regelung im Hause Graf, das über 400 Mitarbeiter beschäftigt, wie die WAZ berichtet. Wanne Eickel wird so schnell nicht zur Ruhe kommen, so scheint es.

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