Int. Verbände gegen „Italien-Abzocke“
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Int. Verbände gegen „Italien-Abzocke“

Montag, 21.09.2009

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Car-Tourism Suisse und der Fachverband Autobus Österreich fordern dazu auf, die außerordentlichen Belastungen für den Bustourismus in Italien schnellstmöglich abzubauen. Die Bus-Dachverbände drängen in gemeinsamen Schreiben die italienische Tourismusministerin Brambilla, die touristischen Vertretungen Italiens ENIT sowie die regionalen politischen Entscheidungsträger in Italien dazu, „eine nachhaltige Förderung dieses bedeutenden touristischen Wirtschaftszweiges einzuleiten“. Exorbitante Einfahrt- und Parkgebühren, bürokratische und unübersichtliche Regelungen in vielen italienischen Städten belasten den Reisebustourismus nachhaltig. Dies hat bereits zu erheblichen Rückgängen der Busreisegäste aus Österreich, der Schweiz und Deutschland nach Italien geführt. Dem Schreiben beigefügt ist ein Argumentationspapier (in italienischer Sprache), in dem neben konkreten Vorschlägen zur Entlastung des Bustourismus auch die volkswirtschaftliche und tourismuspolitische Bedeutung des Bustourismus sowie seine Systemvorteile und Entwicklungschancen dargelegt werden. Die italienische Tourismusministerin Brambilla hatte im Juni 2009 in einem Gespräch mit bdo-Vizepräsidentin Dr. Volz in Rom die Bildung einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe angekündigt, in die Vertreter der touristischen Regionen Italiens und der nationalen Spitzenverbände eingebunden werden sollen.

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