

Am 27. Januar 2009 führte der RDA Gespräche im tschechischen Verkehrsministerium in Prag und konnte zum Thema Wiedereinführung der 12-Tage-Regelung zahlreiche Alliierte gewinnen. Nachdem sich zunächst das EU-Parlament in zwei Initiativen (Costa-Report und Grosch-Report) für eine Wiedereinsetzung der 12-Tage-Regelung ausgesprochen hat und auch die EU-Kommission dies befürwortet, liegt der Ball nun beim EU-Verkehrsministerrat. Der RDA hat in Brüssel durch eine intensive Überzeugungs- und Lobbyarbeit gegenüber dem EU-Parlament und der EU-Kommission ganz maßgeblich zu diesen ersten politischen Meilensteinen beigetragen. RDA- Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf erörterte in Prag die Nachteile der gegenwärtigen Verordnung gegenüber der bewährten 12-Tage-Regelung. Der Leiter der Abteilung Verkehr und Nutzfahrzeuge Pavol Baran und der für die tschechische Ratspräsidentschaft und EU-Angelegenheiten zuständige Direktor Martin Vavrina stimmten der Schlüsselfunktion der 12-Tage-Regelung für den Busreiseverkehr zu. Sie versicherten, dass im tschechischen Verkehrsministerium das Thema mit Priorität behandelt werde. RDA-Präsident Richard Eberhardt: „Wir versprechen uns von diesen Prager Spitzengesprächen, dass die Tschechische Republik das Thema auf die Agenda des EU-Verkehrsministerrats setzt und, dass sie bei eventuellen Widerständen standhaft bleibt.“