
Frankfurt/M. (lop) „Wir haben den lange überlegten Schritt vom Carrier zum Reiseveranstalter nun endgültig vollzogen“, so Karl-Heinz und Peter Scholtis von Kipferl’s Reisen. Ihren gesamten Fuhrpark von 9 Reisebussen haben sie an den hessischen Mitbewerber Sippel Travel zum 1. März verkauft und werden die Busse samt Fahrer für den jeweiligen Bedarf zurück mieten. „Wir wollen damit unser Unternehmen wettbewerbsfähig erhalten und durch eine komplette Vereinfachung der Infrastruktur unseres Unternehmens auch gegen die neue Konkurrenz der Billigflieger gewappnet sein“, erläuterte Karl-Heinz Scholtis gegenüber EuroBus diese Entscheidung. Die Einsparung von Fuhrpark und Werkstatt mache bis zu 200.000 Euro jährlich aus – ein Garantievertrag mit Sippel gewährleiste den Kunden auch in Zukunft die Beförderung in den bekannten 5-Sterne Bistro-Bussen von Kipferl’s Reisen. Auch das Erscheinungsbild des Unternehmens bleibt gleich. Damit ist Kipferl’s Reisen das erste deutsche Busreiseunternehmen ohne eigene Busse.