Busdemo
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Busdemo

Donnerstag, 16.06.2005

Schauplatz Wiesbaden: so etwas haben die Bürger der hessischen Landeshauptstadt noch nicht erlebt: rund 300 Linienbusse aus allen Regionen Hessens fahren Stoßstange an Stoßstange laut hupend in einem Korso durch die Innenstadt, angeführt von einem als Sarg dekorierten schwarzen Bus. Ziel: das Verkehrsministerium. Grund dieser bisher einmaligen machtvollen Demonstration der privaten hessischen Linienbusbetreiber, die von baden-württembergischen Kollegen eindrucksvoll mit einem Dutzend Busse unterstützt wird: der Mittelstand fürchtet in einer als ruinös bezeichneten ÖPNV-Ausschreibungspolitik der CDU-Landesregierung um die nackte Existenz. In nie gesehener Einmütigkeit beteiligen sich auch Gruppen der Gewerkschaften Verdi und Transnet, der Arbeitnehmervertretung der ebenfalls betroffenen Regionalbusgesellschaften, an dieser Kundgebung und informieren die Bürger auf der Straße. Die mehrstündige Aktion gipfelt in einer Trauerrede vor dem Landtag. Demonstrativ trägt dabei Bernd Fröhlich, Vorsitzender des Demo-Veranstalters, Dachverband Omnibusverkehr Hessen, den Mittelstand im schwarzen Sarg zu Grabe.

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